Gruppen

Handicapped

Die "Handicapped" in der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland verstehen sich als Ansprechpartner für Glaubensgeschwister mit Behinderungen im jugendlichen Alter und im Erwachsenenalter. Das Seelsorgeangebot erstreckt sich auf die gesamte Familie, die es in der Betreuung von behinderten Angehörigen zu unterstützen gilt.

Letztlich bieten die "Handicapped" auch den örtlichen Gemeindeseelsorgern Unterstützung bei den Bemühungen, Integration zwischen Gemeindemitgliedern mit und ohne Behinderung und jeden Alters zu bewirken.

Hörgeschädigte

In den neuapostolischen Gebietskirchen Deutschlands und der Schweiz finden sich hörgeschädigte und hörende Gemeinde-Mitglieder zu gemeinsamen Gottesdiensten zusammen, um Gemeinschaft miteinander zu erleben.

Die Gottesdienste werden in Gebärdensprache (meist: LBG) durchgeführt. Neben den Gottesdiensten wird ein besonderer Schwerpunkt auch auf die Gemeinschaft gelegt. So finden mehrmals im Jahr überregionale Treffen der benachbarten Gebietskirchen und einmal im Jahr ein Treffen aller Hörgeschädigten der Neuapostolischen Kirche aus Deutschland und der Schweiz (Hörgeschädigtentage) statt.

Singles

Die Gruppe der Singles hat sich im Laufe der letzten 25 Jahre in allen Bezirken der Gebietskirche Westdeutschland etabliert.

Zu alt für die Jugend - zu jung für die Senioren
Zur Gruppe zählen insbesondere die 30- bis 60-Jährigen, die ohne Lebenspartner, nicht verheiratet, geschieden, getrennt lebend, bewusst allein lebend oder verwitwet sind. Auch alleinerziehende Mütter und Väter mit ihren Kindern haben hier einen Platz.

In jedem Bezirk vertreten
In unserem Bezirk gibt es für diese Gruppe eine Bezirksbeauftragte und einen Bezirksbeauftragten. Diese organisieren die Seelsorge- und Freizeitangebote für die Singles.

Persönliche individuelle Seelsorge
Die persönliche individuelle Seelsorge der Singles wird durch die Seelsorger der örtlichen Gemeinden des Bezirks sichergestellt.

Süchtige und Angehörige

Die Gruppe der Süchtigen umfasst alle Menschen, die persönlich und direkt mit der Suchtproblematik zu tun haben. Die Abstinenz der Betroffenen spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

Ein Ziel dieser Gemeinschaft ist die Entstigmatisierung der Sucht in den Gemeinden und im Umgang mit sich selbst. Daraus soll sich, unter den gegebenen Besonderheiten, ein vorbehaltloses Miteinander entwickeln.

Eine Möglichkeit dazu ist das Angebot für Süchtige und Angehörige, sich in einer unserer Selbsthilfegruppen auszutauschen.