Gott bietet sich anSonntag, 02.05.2010

Apostel Rainer Storck hielt am Mittwoch, 28. April 2010 einen Gottesdienst in der Gemeinde Gelsenkirchen-Ückendorf.


Es war der 28. April um 19.30 Uhr, als Apostel Rainer Storck die Kirche in Gelsenkirchen-Ückendorf betrat, um für die neuapostolischen Gläubigen einen Gottesdienst zu halten. Eingeladen waren alle Vorsteher des Bezirkes mit ihren Frauen, ferner die Bezirksbeauftragten des Sanitätsdienstes mit Ehegatten und der Bezirksmännerchor, der dem gesamten Gottesdienst einen speziellen Rahmen verlieh.

Nach dem Gebet eröffnete Apostel Storck den Gottesdienst mit den Worten aus Philipper 3, Vers 10: „Ihn möchte ich erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden und so seinem Tode gleich gestaltet werden.“

„Gut so“, sagte Apostel Storck dem Männerchor, nachdem deren Lied „Frisch von dem Thron des Lammes“ verklungen war, „durch euer Lied hat sich eine gewisse Stimmung verbreitet.“ Damit ging er besonders auf die Frische des Liedes ein. Frische von einem Strom bedeute Erfrischung für neue Kräfte. Das wünschte Apostel Storck allen Anwesenden. „Egal aus welchen Verhältnissen ihr kommt, ich wünsche euch neue Kräfte die bleiben. Im Gesangbuch gibt es ein Lied, darin heißt es: ‚Oh Seele, ich bitte dich komm’. So war es schon immer. Gott bietet sich an. Das Heilsangebot Gottes liegt im Evangelium Jesu. Doch es endet nicht mit der Gegenwart, sondern geht weiter im tausendjährigen Friedensreich.“

Danach ging Apostel Storck auf das Bibelwort ein und nannte drei Abschnitte im Leben Jesu. Zunächst erzählte er von Jesus Besuch im Tempel, als dieser zwölf Jahre alt war. Auch wenn ihn seine Eltern mehr als einen Tag suchten, er wollte im Haus seines Vaters sein. Das bedeutete schon damals eine gewisse Art von Kraft.

Als zweites erwähnte der Apostel die Begegnung des Teufels mit Jesus in der Wüste, als der Teufel Jesus Macht testen wollte. „Doch Jesus ging nicht darauf ein, sondern stellte sich kraftvoll dagegen. So soll es auch bei uns sein. Frische und Kraft, das wünsche ich uns“, sagte der Apostel.

Als dritten und letzten Punkt nannte Apostel Storck die Zeit vor dem Leidensweg Jesu. „Nachdem er mit seinen Jüngern Petrus, Johannes und Jakobus im Garten Gethsemane ankam, wollte er alleine zum Beten gehen. Bestimmt hatte Jesus große Angst, das wussten auch seine Jünger, trotzdem schliefen sie ein. Jesus hätte sie verurteilen können, doch er tat es nicht. Stattdessen betete er: ‚Gott hilf mir’. Daraus schöpfte er Kraft für die schwere Zeit die darauf folgte.“

Zum Schluss des Gottesdienstes gab der Apostel der Gemeinde noch einen Trostgedanken. „Ich weiß, dass diese Gemeinde, gerade in der letzten Zeit, einige Schicksalsschläge hinnehmen musste. Ihr habt einige eurer Lieben in die Ewigkeit abgeben müssen. Wie ich hörte, viel zu früh. Sicherlich sind auch heute viele andere hier, welche in Sorgen und großen Nöten sind. Vielleicht fragen sie sich: ‚Wie geht es weiter?’ Ich sage das nun für alle: Bis hierher hat der Herr geholfen. Warum sollte sich das in der nächsten Zeit ändern? Wir müssen einfach auf den Herrn vertrauen. Er hat uns bisher in die Gemeinde geführt, in der wir heute sind. Er wird uns auch weiter helfen.“

Anita Krause / Erwin Polinski