Vier Gemeinden zum Apostelgottesdienst in RotthausenDienstag, 13.10.2009

Am Sonntag, 11. Oktober 2009 hielt Apostel Rainer Storck einen Gottesdienst in Rotthausen, wozu die Gemeinden Schalke, Horst und Ückendorf eingeladen waren.


Apostel Rainer Stork diente mit dem Wort aus Epheser 4 Vers 23 „Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn“ Mit diesem Wort hatte Stammapostel Wilhelm Leber vor zwei Wochen in Vancouver gedient.
Der Apostel ging am Anfang des Gottesdienstes auf das von den Sängern vorgetragene Lied aus der Chormappe 233 „Es lag in Nacht und Graus die Erde“ ein. Bei dem Vortrag hatte er an die Schöpfungsgeschichte gedacht und diese sich bildlich vorgestellt. Es ist ein Bild der Angst und Unsicherheit und es ist bestimmt kein Lebensraum wo man leben möchte. Und dann sprach Gott „es werde“ und er brachte das strahlende und wärmende Licht. Oft wissen wir nicht wo uns Kopf und Herz stehen, haben wir die Kraft uns Gott zuzuwenden und Hilfe anzunehmen. Diese Hilfe finden wir am Strom des Heiligen Geistes. Hören wir, wenn uns zugerufen wird: Seele komm und suche diesen Strom. An diesem Strom erleben wir das strahlende und wärmende Licht und Nacht und Graus verschwinden. Oft können Ereignisse wie Schläge sein, man ist gedemütigt, traurig, doch wir wissen Gott ist bei uns und wird uns erquicken. Wir wollen die Gaben des Lichtes annehmen um das Ziel unseres Glaubens erreichen. Am Schluss des Liedes singen die Sänger: „betet ihn an“. Anders darf es nicht sein, wir wollen uns unserem Gott nahen in Dankbarkeit.

„Nun will ich euch noch einen Impuls geben“ sagte der Apostel und erinnerte an das Textwort aus Jesaja 57 Vers 15 mit dem der Stammapostel am 23.August 2009 diente. „Nehmt es noch einmal auf, denn Gott in der Höhe ist groß und unantastbar“ bat er die Geschwister.

Dann ging er auf das Textwort ein. “Wir wollen den alten Adam, das alte Wesen ablegen und es soll ein Erneuerungsprozess stattfinden. Dieser Prozess ist lebensnotwendig für den Glauben und die Seele und es ist ein lebenslanger Prozess. Wenn wir den Prozess aufgeben, so ist unsere Seele tot.“
Es gibt einige Punkte, die wir immer wieder erneuern müssen z.B. den Frieden
Wenn wir Frieden haben, können wir uns entwickeln und fühlen uns gut. Doch oft reicht ein Gedanke oder Problem und der Friede ist dahin. Durch die Nähe Gottes im Gebet wollen wir den Frieden wiederherstellen und das immer wieder aufs Neue.
Ein weiterer Punkt ist die Liebe
Wie hat Paulus gesagt „ohne die Liebe wäre ich nichts“. Das treibende Element in der Gemeinde und untereinander muss die Liebe sein und darum müssen wir immer wieder kämpfen.
Der 3. Punkt ist die Freude
Sie ist genauso flüchtig wie der Friede. Traurigkeit darf nicht bleiben, sondern die Freude muss immer erneuert werden. Elia soll uns da ein Vorbild sein. Nach allem, was er erlebt hatte, dauerte der Erneuerungsprozess 40 Tage und Nächte und er ging dann in eine neue Zukunft.

Es dienten in dem Gottesdienst noch Evangelist Bernd Garstka, und die Bezirksevangelisten Rolf Oster und Hans Zawada mit.

Nach dem Gottesdienst war es dem Apostel ein Bedürfnis, auf das letzte Lied der Sänger einzugehen und den Geschwistern noch „Danken ist Selig“ mit auf den Weg zu geben.
 

Petra Lübbert / Erwin Polinski, Frank Thierfeld