Apostelgottesdienst mit Silberhochzeit in RotthausenSamstag, 17.07.2010
Am 17. Juli 2010 hielt Apostel Rainer Storck einen Gottesdienst in der Gemeinde Rotthausen, zu dem die Gemeinden Buer und Schalke eingeladen waren. Zudem erhielten Evangelist Bernd Garstka und seine Frau Annette den Segen zur Silberhochzeit.
Für den Gottesdienst legte Apostel Storck das Wort aus Habakuk 2, Vers 20 „Aber der Herr ist in seinem heiligen Tempel. Es sei vor ihm stille alle Welt!“ zugrunde.
Zunächst begrüßte er das Silberhochzeitspaar, die Angehörigen, die Gäste und die Gemeinde und ging auf das Lied der Sänger „Selig sind die Gottes Wort hören und bewahren…“ ein und bat es als Einladung und Wunsch zu sehen, es in unserem Leben gleich zu tun. Auf das Wort eingehend, betonte er, dass der Gottesdienst unter dem Schwerpunkt „Still“ steht. Viele Einflüsse ziehen durch unser Herz und unseren Sinn. Es sind Probleme, Geräusche, Eindrücke und auch Ängste; oft verstehen wir alles nicht mehr und fragen „Gott wo bist du? Wo ist die Stille?“
Den Propheten Habakuk und Elia sowie Mose erging es ebenso. Sie hatten viel Lärm, Geschrei, Sorgen zu ertragen und oft die Belastbarkeit erreicht. Sie vertrauten aber auf Gott und erlebten ihn in der Stille und hatten wieder eine Perspektive. Wie sagte Mose zu dem Volk Israel: „Er hat für euch gestritten und ihr sollt stille sein“.
Der Apostel stellte die Frage, „Wie können wir innerlich zur Ruhe kommen?“ Dafür gibt es ein Rezept: - zurückziehen im Gebet - die Verhältnisse, in denen wir stehen, klären und an Gott glauben - zu der Überzeugung kommen, dass wir Sünder sind und kein Anrecht haben etwas zu fordern - in der Demut stehen - Selbstkritik üben. Wir sollen Entscheidungen, wo es um alles geht, in der Stille treffen und nicht an die große Glocke hängen. Wenn wir diese Punkte beachten, so führt es zur Stille und wir nehmen Gott damit an und haben Vertrauen zu ihm.
Der Bezirksälteste Michael Albrecht aus dem Bezirk Bochum sprach in seinem Mitdienen davon, dass Gott in der Stille einem jeden schon geholfen und zur Seite gestanden hat. Wenn wir in den Gottesdienst gehen, sind wir gut bestellt, alles was uns belastet außen vor zu lassen und zurück zu stellen.
Zusätzlich gab der Bezirksälteste Frank Zisowski zu bedenken, dass Gott an unserer Seele mit Stille und Frieden arbeitet und damit an jedem einzelnen die Vollendungsarbeit vorantreibt.
Bei der Segenshandlung zur Silberhochzeit wandte sich Apostel Storck an das Silberpaar und betonte, dass dieser Augenblick den beiden gehöre und von der Ausgabe der Segensspendung in besonderer Weise stark wegweisende Impulse für das individuelle Leben und das gemeinsame Leben ausgehen, wenn man den Segen im Glauben aufnimmt. Zurückblickend kann man fragen, wo sind die 25 Jahre geblieben und daraus ein Fazit ziehen.
Für den weiteren Glaubens- und Lebensweg hatte der Apostel für sie ein Wort aus dem Psalm 37, Vers 5: „Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird`s wohl machen.“
Im Übrigen, wandte er noch ein, es werden noch tolle Wege vor Euch liegen, in der individuellen und gemeinsamen Entwicklung und im Tun für die Gemeinde. Dabei kommt heraus – er wird es wohl machen!
Der Bezirksälteste Albrecht hat seine Gedanken, wenn er an Annette und Bernd denkt, in einem Schreiben an den Apostel so beschrieben: Wenn man das Wirken beider betrachtet, kommt man zu der Aussage: „Ihr seid ein Sonnenschein“.
Nach dem Segen zur Silberhochzeit beendete der Apostel den Gottesdienst mit Gebet.
Petra Lübbert / Andreas Spies
