Apostel zu Besuch in GE- BuerSonntag, 17.01.2010
Am Mittwoch, den 13.01.2010 hielt Apostel Storck einen Gottesdienst in der Gemeinde Gelsenkirchen-Buer.
Apostel Storck diente nach einem Wort aus Johannes 3, 30: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“
Zu Beginn des Gottesdienstes nahm der Apostel Bezug auf eine einzelne Rose und ein Thermometer, die auf dem Altar neben der Bibel lagen. Er schilderte den Gemeindemitgliedern, was er beim Anblick der beiden liegen gebliebenen Utensilien empfand. Die Rose war ein Willkommensgruß an alle, ein „herzlich Willkommen, schön, dass du heute Abend da bist“. Das Thermometer sollte ein Zeichen für die Wohlfühltemperatur sein, genau die Temperatur, die jeder brauchte um sich „pudelwohl zu fühlen“.
Bezug nehmend auf das Textwort, schilderte Storck zunächst die Begebenheit, in deren Zusammenhang das Wort zum Gottesdienst steht: Johannes taufte Jesus und gab das Bekenntnis ab, dass dieser Gottes Sohn ist, der mit dem Heiligen Geist taufen wird. Später tauften beide und Johannes wurde gefragt, warum auch Jesus taufen darf. Johannes beantwortete diese Frage unter anderem mit dem vorgelesenen Textwort „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“.
Storck erläuterte drei Ebenen des Wachstums. Zum einen das Wachstum in uns, bei dem die Liebe zu Jesus Christus sich in uns entwickeln soll. Dies geschieht durch Hinwendung zum Altar Gottes, durch das für einander da sein und durch die Hoffnung auf ein Wiedersehen. Auch soll das Bemühen wachsen, die Sünde zu vermeiden, um aus allen diesen Dingen Kraft zu ziehen.
Die zweite Ebene ist die der Gemeinde, in der nicht nur der Vorsteher und alle Amtsträger ihren Dienst zu tun haben, sondern auch die Gemeindemitglieder mehr für die Gemeinschaft wachsen müssen. Durch Liebe und Verständnis füreinander fällt es leichter anderen zu vergeben und zu dienen. Das schafft Gemeinschaft und gibt ein Wohlgefühl in der Gemeinde.
Die dritte Ebene bezog sich auf die Gestaltung des Lebens eines jeden nach dem Evangelium Jesus. Neuapostolische Christen sind praktizierende Christen, und das kann man vor jedem bekennen und versuchen es auch vorbildlich zu leben. „Vielleicht“ so Storck „gibt es da noch Wachstumspotential.“.
Im Anschluss dienten Priester Marek und Ältester Zisowski den Gemeindemitgliedern und unterstrichen das Gesagte mit einigen Gedanken.
Nach der Feier des Abendmahls beendete Apostel Storck den Gottesdienst mit Gebet.
Ina Seipold / Andreas Spies
